Mir reicht’s, ich geh‘ Schaukeln! Wie ich durch Flying Yoga (Aerial Yoga) mehr Leichtigkeit in meine Leben schaukelte …

„What if I fall?“ – „Oh, Darling, what if you fly?“

Jedes Kind liebt es zu schaukeln. Wer sich selbst nicht mehr an seine Kindertage auf der Schaukel erinnert, kennt sicher Kinder, die die Magie des Schaukelns verdeutlichen. Egal wie groß der Ärger über das fehlende zweite Eis (ein Beispiel) oder über die besetzte Wippe (ein zweites Beispiel) ist, wer schaukelt wird innerhalb weniger Sekunden irgendwie von Glück erfüllt. Die Haare wehen, Beine fliegen hoch in die Lüfte, es kribbelt im Bauch und man fühlt sich ganz kurz als würde man fliegen.

Schaukeln macht Spaß, setzt Glückshormone frei und beruhigt. Wissen wir. Schon bei Babys kann man die positive Wirkung beobachten: Man wippt und schuckelt das Kind in den Schlaft, rüttelt den Kinderwagen über extra holprige Wege und fährt eine extra Runde Auto um dann die Babyschale auf der Waschmaschine abzustellen. Wenn die Kinder größer werden wird selber geschaukelt. Die Wirkung ist ähnlich, auch wenn sie dabei versuchen auf gar keinen Fall einzuschlafen. Dann gibt es für lange Jahre für die meisten Menschen eine Schaukelpause. Wenn das Leben dennoch mal anfängt zu schaukeln, z.B. auf einer Schiffsreise oder in der Achterbahn, bekommt unseren Erwachsenenkörpern das oftmals nicht sehr gut. Wo ist sie hin die positive Wirkung des Schaukelns? Und wie kommt es, dass irgendwann Schaukelstühle ihren Weg in unsere (nicht nur Senioren-) Leben finden und sich das auf einmal wieder super gut anfühlt. Auch Hängematten, Wasserbetten, ein Nickerchen auf einer Luftmatratze im See (oder, oder, oder …) zeigen es deutlich: Schaukeln macht was mit mir, mit meinem Körper und mit meinem Geist. Wir sollten es viel öfter tun.

Im Flying (oder auch Aerial) Yoga wird das Schaukeln (wieder) neu entdeckt. Mithilfe des extralangen und weiten Stofftuchs, was ähnlich einer Schaukel an zwei Enden aufgehängt wird, wird der Fokus in einer Yogastunde verändert, das Bewusstsein erweitert und die Körperausrichtung verbessert. Bereits bekannte Asanas werden völlig neu erlebt und vertieft. Das Tuch wirkt wie eine Art Personal Trainer, der einem direkt ein Feedback gibt, ob die Übung richtig ausgeführt ist, der unterstützt indem er einem manchmal Körpergewicht abnimmt und der manchmal noch ein bisschen mehr aus einem selbst und er Übung herausholt. Auch wenn die Bilder, die man ergoogeln kann, nach sehr viel athletischem Können, extremer Fitness und einem Size-Zero-Muss aussieht, sei vorweg gesagt: Flying bzw. Aerial Yoga ist wirklich für jeden etwas. Gerade für Menschen mit körperlichen Einschränkungen, die auf der Matte Probleme haben, kann diese Form des Yoga das Richtige sein. Warum ist Flying Yoga (oder eben Aerial Yoga) so gut und so anders als andere Yoga Formen? Eines ist ganz klar: Hier wird nicht nur die Magie des Schaukelns ausgenutzt. Ich werde euch hier in nächster Zeit über die Vorteile des Flying Yoga (oder auch Aerial Yoga) aufklären und euch eintauchen lassen, in diese unbeschreibliche Erfahrung des Schaukelns und des auf-den-Kopf-Stellens.

Der erste große Vorteil ist (zum festhalten, mitschreiben oder laut rausschreien): Hier darf man endlich wieder Schaukeln, ein bisschen Kind sein und glücklich sein. Spaß steht bei allem nach innen kehren (was man eben durch Yoga erzielen will), immer auch jede Menge Spaß! Wer bis hierher mit gelesen hat und noch nie mit mir geflogen ist, kommt doch einfach mal auf einen Probeflug vorbei! Ich freue mich auf dich 🙂

 

Rock on & Namasté

Glückskind Nelly

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